Aktuelle Spielleidenschaft: King’s Bounty – The Legend
King’s Bounty – The Legend spiele ich mit Begeisterung schon seit es im Herbst 2008 in Deutschland erschienen ist (mit einer größeren Pause).
Die russische Computerspieleschmiede Katauri Interactive hat den Urahn der rundenbasierten Strategiespielreihe “Heroes of Might and Magic” von New World Computing wiederbelebt und aufpoliert. Der Titel steht gleichberechtigt neben dem neuesten fünften Teil der HoMM-Reihe und macht ebenso viel Spaß.
Für die deutsche Version hat UbiSoft gesorgt. Dank der späten Lokalisierung war das Spiel schon mit etlichen Patches versehen und so gut wie ohne Bugs. Obwohl die Spielumgebung in moderner Grafik ähnlich wie WoW daher kommt, sind die Hardwareanforderungen vergleichsweise moderat.
Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage des Spiels. Auch ein AddOn ist schon erschienen, aber eine deutsche Version ist noch nicht in Sicht.
Eine riesige farbenfrohe Fantasy-Welt will erkundet werden, zahlreiche Gegner müssen in rundenbasierten Kämpfen überwunden werden, unzählige Aufgaben harren ihrer Lösung, und mit Schätzen, Ausrüstungsgenständen, Zaubern und Kreaturen geizt das Spiel auch nicht.
Der Spieler wählt zu Beginn einen Helden aus einer von drei Klassen (Krieger, Paladin, Zauberer) aus. In einem kleinen Tutorial werden die Grundzüge des Spiels geübt und dann zieht der Held hinaus in die Welt, um herumziehende Monster zu besiegen und Aufgaben für verschiedenste Auftraggeber zu erledigen.
Nach und nach steigt die Erfahrung und der Held bekommt neue Fähigkeiten und Zauber, neue Ausrüstungsgegenstände und kann mehr Truppen mit sich führen. Die Truppen können im Schloss und in verschiedenen Behausungen angeheuert werden. Manche Truppen können auch durch Benutzen verschiedener Gegenstände erlangt werden, z. B. schließen sich unter Umständen untote Einheiten an, wenn man ein Grab plündert; aus einem Drachenei schlüpft ein Drache, aus Ent-Trieben werden Ents.
Im weiteren Spielverlauf werden neue Gebiete der wirklich riesigen Welt freigeschaltet und der Held begibt sich mit dem Schiff oder einem Luftschiff oder sogar einem U-Boot in neue unbekannte Gefilde. Fast auf jeder der großen Inseln gibt es noch kleine Dungeons, z. B. in einem Schloss, einer Drachenhöhle oder einer Gruft, in der gefährliche Gegner lauern aber vielleicht auch große Schätze warten.
Unterstützt wird der Recke durch vier besondere Wutgeister, die er im Kampf herbeirufen kann. Jeder davon hat vier spezielle Fähigkeiten, die die eigenen Truppen unterstützen oder gegnerischen Truppen schaden.
Eine weitere Besonderheit des Spiels ist es, dass manche Gegenstände aufgewertet werden können, wenn man einen Kampf gegen die darin wohnenden Geschöpfe auf einem besonderen Schlachtfeld gewinnt.
Beim erneuten Durchspielen kommt keine Langeweile auf, weil viele Gegenstände per Zufall verteilt werden. Die Wahl einer anderen Heldenklasse verändert das Spiel ebenso wie die verschiedenen Truppen, die oft eine eigene Taktik im Kampf erfordern.
Der Nachfolger zum Spiel, “Kings’s Bounty - Armored Princess” ist schon verfügbar. Die englische Version kann man auf verschiedenen Bezahlportalen herunterladen. Eine Demo gibt es schon länger.
Das Spielprinzip ist identisch geblieben. Es gibt jetzt drei Heldinnen zur Auswahl. Statt der Wutgeister unterstützt ein kleiner Drache die Heldin im Kampf.
Tags: Computerspiel, Heroes of Might and Magic, King's Bounty - Armored Princess, King's Bounty - The Legend, PC-Spiel, Strategiespiel



Hallo!
Bist du sicher, dass du WoW meintest? Mich erinnern die Bilder eher an Warcraft 3, dem RTS, und nicht an das MMORPG.
Gruß,
Tjati
Es gibt Ähnlichkeiten zu vielen Spielen, z. B. auch zu HoMM V. Ich wollte nur ausdrücken, dass es sich um zeitgemäße Grafik handelt (für ein Strategiespiel sogar sehr gute).